DIE AUFNAHME EINES NEUEN KINDES

Unsere „Neuen“ beginnen ihre Kindergartenzeit in der Regel in den Sommermonaten nach den großen Schulferien, also im August oder September eines Jahres.

Die Aufnahme eines Kindes kann erst erfolgen, wenn eine schriftliche Anmeldung vorliegt. Die Anmeldeformulare sind im Kindergarten erhältlich und sollten möglichst 1 Jahr vor der eigentlichen Aufnahme des Kindes der Leiterin vorliegen.

Die Leiterin bietet interessierten Eltern regelmäßig (alle 2-3 Monate) Informationsnachmittage an. Hier können sie sich über die pädagogische Konzeption und die aktuelle Aufnahmesituation informieren.

Im Januar/Februar erhalten die Eltern eine schriftliche Bestätigung und die Angabe über den Aufnahmezeitpunkt. Da einige Eltern ihre Kinder gleichzeitig auch in anderen Kindergärten anmelden, benötigen wir unbedingt eine schriftliche Bestätigung der Eltern, dass sie den angebotenen Kindergartenplatz auch annehmen wollen.

 

 

Wie geht die Eingewöhnungszeit

Alle Jahre wieder beginnt für Kinder und Eltern ein neuer Abschnitt in ihrem Leben. Die Kinder sind jetzt “groß genug“ um in den Kindergarten zu kommen. Eine aufregende Zeit für alle Beteiligten beginnt.

Um neuen Kindern und Eltern den Anfang zu erleichtern, werden bereits einige Wochen vor dem ersten Kindergartentag Kontakte geknüpft. Die Patenerzieherin vereinbart hierzu mit den Eltern des Kindes ein Erstgespräch. In diesem Gespräch berichtet sie u. a. über Tagesablauf, Eingewöhnungsphase, Projekte und Angebote und notwendige Formalitäten. Die Entwicklungsschritte des Kindes werden besprochen. Bedürfnisse und Erwartungen können von beiden Seiten mitgeteilt werden.

Während des Erstgespräches wird mit den Eltern die Gestaltung der Eingewöhnungsphase abgesprochen. In der Regel können Kinder und Eltern zwei Wochen vor der offiziellen Aufnahme mit der Eingewöhnung beginnen.

Die feste Eingewöhnung beginnt mit dem Tag der Aufnahme. Die Entscheidung, wie diese Zeit ablaufen wird, wird alljährlich situationsbedingt festgelegt. Wer diese Eingewöhnungszeit nutzt, wird merken wie viel leichter dem Kind der Start in den neuen Lebensabschnitt fällt. Wie lange die Kinder bleiben, wird individuell besprochen.

Außerdem besteht die Möglichkeit einen Hausbesuch zu vereinbaren. Dann können Eltern und Kind die Patenerzieherin und die zuständige Erzieherin der Nestgruppe in ihrer gewohnten Umgebung kennenlernen.

Im Anschluss an die Erstgespräche können Eltern und Kinder an einer Führung durch die Kindertagesstätte teilnehmen und so einen ersten Eindruck vom Alltag in unserer “Arche Noah” erhalten.

 

Unser Eingewöhnungsfahrplan besteht aus vier Phasen.

 

Grundphase:

Fünf Tage lang bleiben die Eltern bei ihren Kindern in der Kindertagesstätte (auch in der Coronazeit). Das gibt den Kindern am Anfang die notwendige Sicherheit. Die Zeit ist in der Phase auf eine Stunde begrenzt. Der Beziehungsaufbau zwischen ErzieherInnen und Kindern beginnt.

 

Trennungsversuch:

Nach einer Woche folgt der erste Trennungsversuch. Wichtig dabei ist: Abschied nehmen! Nicht wegschleichen! Je nachdem, wie das Kind die Trennung erlebt, werden die Zeiten/wird die Dauer der Trennung (innerhalb einer Stunde Anwesenheit) erweitert/angepasst oder wieder verkürzt, mit erneuter Anwesenheit der Eltern.

 

Stabilisierungsphase:

Die Elternanwesenheit wird immer kürzer, die Anwesenheit der Kinder wird verlängert. Den Kindern bei der Trennung helfen Rituale und die bereits aufgebaute gute Beziehung zu den ErzieherInnen der Nestgruppe. Wichtig ist die Erreichbarkeit der Eltern während der Abwesenheit.

 

Abschluss:

Das Kind trennt sich gut von den Eltern und lässt sich im Notfall von den ErzieherInnen trösten und beruhigen. In der Eingewöhnungsphase werden täglich zusammen mit den Eltern die nächsten Schritte der Eingewöhnung besprochen und festgelegt. Wichtig für eine erfolgreiche Eingewöhnung ist, dass sich die Eltern an die Vereinbarungen halten. Haben Sie bitte Vertrauen, dass Ihr Kind bei uns gut aufgehoben ist. Die Eingewöhnung dauert ca. vier bis sechs Wochen. Nach Abschluss der Eingewöhnung findet ein Gespräch mit den Eltern statt.

 

Der gelber Raum ist die Nestgruppe, der Raum der Eingewöhnung. Uns ist es jedoch wichtig im ganzen Kindergarten eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Kinder angenommen und aufgehoben fühlen. Wir begleiten die Kinder mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen, damit sie sich bei uns gut einleben und erste Freundschaften knüpfen können. In allen Erfahrungsräumen achten die ErzieherInnen auf die „Neuen“. Wichtig ist es hierbei, den Kindern Schutz und Geborgenheit zu bieten.

In dieser ersten Kindergartenzeit ist es uns wichtig, dass die uns anvertrauten Kinder Sicherheit gewinnen, um im Alltag weitgehend alleine zu Recht zu kommen.

Hier gilt: Sprechen –Zuhören –Verstehen –Handeln! Aber auch die anderen Kinder bedürfen unserer Aufmerksamkeit. Viele vermissen ihre Spielkameraden, die nun in der Schule sind. Sie kommen mit der neuen Situation „so viele neue Kinder“ noch nicht klar. Es braucht einige Zeit, bis wir wieder neu zusammengewachsen sind.

Damit sich auch Eltern und ErzieherInnen näher kennenlernen und der Alltag in unserer Kindertagesstätte transparenter wird, findet nach ca. zwei bis drei Monaten ein erster Elternabend für die Eltern der “Neuen” statt.

 

Zum besseren Verständnis unserer pädagogischen Arbeit, empfehlen wir Ihnen unsere schriftliche Konzeption zu lesen.

 Download "KiTa-Konzept"

 

 



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